In der Psychiatrie ist nach einem tragischen Unfall der ehemalige Konzertmeister eines renommierten Opernorchesters, Peter Kolkowski, eingeliefert worden, da er an Gedächtnisschwund, Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit leidet. In seinem Geist irren jedoch noch immer die Opern- wie Theaterstücke umher. Zwar achtet die Krankenschwester Susanne immer sehr darauf, dass ihre Patienten die Pillen vor dem Schlafengehen zu sich nehmen, doch manchmal kann Peter Kolkowski sie austricksen und spuckt seine Pillen aus, was zur Folge hat, dass plötzlich die Figuren verschiedener Stücke zum Leben erwachen und in seinem Geist sich einige Hauptfiguren verschiedener Stücke ineinander verlieben oder bekriegen und ihr eigenes Stück zu schreiben beginnen.
Da die musikalischen Dichterabende,
die ich mit der Pianistin Masha Dimitrieva und dem Komponisten wie virtuosen Geiger Igor Loboda gestalte, großen Anklang finden, und ich immer wieder nach einem Büchlein gefragt wurde, wo man meine Gedichte lesen könnte, beschloss ich, eine Auswahl von Gedichten zusammenzustellen und sie mit meiner Malerei zu ergänzen. So entstand das Booklet ‚Worte befärbt‘.
Um einen weiteren Einblick in meine Malerei zu geben, stellte ich, für Interessierte, eine PDF-Dateie zusammen, wobei ich nur die Malerei ab 2000 berücksichtigen wollte.
Ein kurzer Begleittext ist der Datei vorangestellt.
Robert Winkler, ein in Wien lebender Cheflektor eines renommierten Verlages hatte 27 Jahre zuvor eine emotional tiefe Affäre mit der, aus Frankreich stammenden und in Berlin lebenden Chemikerin Nicole Schmidt, kurz vor deren Hochzeit. Bald danach wurde sie schwanger und sie hatte das Gefühl, dass Robert und nicht ihr Mann Peter, ein Chefchirurg, der Vater sein könnte. Das Gefühl wurde von ihrer Tochter Beatrice, einer Kinderärztin, während einer Familienaufstellung bestätigt. Nicole macht Roberts Adresse ausfindig und überrascht ihn in seinem Stammcafé in Wien. Er, noch immer Junggeselle, sieht sich plötzlich damit konfrontiert, eine mögliche Tochter zu haben, was ein DNA-Test bestätigen sollte.
Eine emotionale, existenzielle wie auch humoristische Achterbahn, wo man bis zum Ende nicht weiß, ob er nun wirklich der Vater von Beatrice ist oder nicht, und ob diese Wiederbegegnung ein möglicher Anfang für die beiden sein könnte, zumal Nicole nach dem Tod ihres Mannes ungebunden ist.
Lyrik und Malerei
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Aquarellzeichnungen
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Figurinen
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